Der Kater in der App
Wer ist Mochi?
Den schwarz-weißen Kater, dem du in der App immer wieder begegnest, gibt es wirklich. Er wohnt bei uns, er heißt Mochi, und er hat zu den meisten Dingen eine Meinung.

Er kommt aus dem Tierheim
Er war schon erwachsen, als wir uns kennengelernt haben, schon unbeeindruckt, und er war lange genug im Tierheim, dass an diesem Tag niemand mehr mit ihm gerechnet hat. Er ist eingezogen, hat die Wohnung einmal in aller Ruhe abgeschritten und benimmt sich seitdem, als stünde der Mietvertrag auf seinem Namen.
Die App war seine Idee
Das wird er dir selbst sagen. Ich habe die vierte Woche in Folge denselben Einkaufszettel auf denselben Papierschnipsel geschrieben, und er hat sich daraufgesetzt. So werden hier Produktentscheidungen getroffen: Irgendetwas ist oft genug im Weg, und ein Kater setzt sich darauf. Daitoo ist eine Handvoll Zeilen zum Abhaken – genau so viel App, wie seiner Meinung nach irgendjemand braucht.
Er hat auf seinen Anteil bestanden
Nicht für sich. Für die, die noch dort warten, wo er gewartet hat. Also gehen mindestens fünf Prozent von dem, was Daitoo einnimmt, an den Tierschutz – einmal im Jahr, im Dezember. Das stand nicht zur Debatte.
Was gespendet wird und wohinEr beaufsichtigt die Arbeit
Sein Platz ist die warme Hälfte des Schreibtischs, zwischen Tastatur und Bildschirm, von wo aus sich eine Codezeile prüfen lässt, indem man eine Pfote darauflegt. Er ist gegen lange Funktionen und dafür, dass der Laptop aufgeklappt bleibt. Der größte Teil dieser App ist mit einem Kater irgendwo auf dem Schreibtisch entstanden, und das hat ihr gutgetan – nichts bringt einen Gedanken so schnell zu Ende wie das Wissen, dass man gleich die Tastatur verliert.

Eines hält er mir vor
Ich vergesse manchmal, ihn zu füttern. Nicht oft und nie lange, aber oft genug, dass er dafür einen eigenen Blick entwickelt hat – den auf dem Bild ganz oben auf dieser Seite, mit dem leeren Napf als Beweisstück daneben. Auf der Liste auf der Startseite dieser Website steht „Katze füttern“. Das ist kein Witz auf meine Kosten, sondern eine Erinnerung, und sie funktioniert.
Ihr seid euch schon begegnet
In der App ist er gezeichnet statt fotografiert: Er streckt sich über einer Liste, auf der nichts steht, er schläft, sobald alles abgehakt ist, oder er winkt in der Übersicht, bevor du deine erste Liste angelegt hast. Und vielleicht taucht er auch noch woanders auf.